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20262
Metrohm AOX
Metrohm AOX-Verbrennungseinheit/AOX-Ofen. 220 V. 50 Hz. 3 A. Digitalanzeige für Temperatur. Analoger Volumenstrommesser für Sauerstoff. Mit Glassatz.
Warengruppe: AOX
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16190
Thermo Fisher Presto 6001
Thermo Fisher PRESTO 6001. Vollautomatische Probenvorbereitung für die AOX-Säulenmethode. Baujahr 2006.
Warengruppe: AOX
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AOX

Adsorbierbare organisch gebundene Halogene, kurz AOX (X=Cl, Br, I) ist ein Parameter in der Analytik, der vor allem zur Beurteilung von Wasser- und Klärschlamm eingesetzt wird. Bei dieser Methode wird die Summe, der an  Aktivkohle adsorbierbaren, Halogenen bestimmt. Die AOX-Analytik umfasst jedoch nur Chlor-, Brom- und Iodverbindungen. Fluorverbindungen können dagegen nicht erfasst werden.

Geschichte der AOX-Bestimmung

Die Grundlage der Bestimmungsmethode für AOX wurde Mitte der siebziger Jahre durch die Doktorarbeit von Wolfgang Kühl an der Universität Karlsruhe geschaffen. Seit 1985 ist AOX ein Standardparameter in der Liste der Deutschen Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung. Um die Menge der organisch gebunden Halogene besser kontrollieren zu können, wird seit 1992 der AOX Gehalt in Klärschlamm untersucht.

Analysenmethode von AOX

Die Bestimmungsmethode für AOX ist in der DIN EN ISO 9562 festgelegt. Hiernach werden die organisch gebundenen Halogene in Gegenwart von Aktivkohle durch Ausschütteln, dem sogenannten Schüttelverfahren, oder mittels Durchspülen der Probe durch ein, mit Aktivkohle gefülltes, Glasrohr, das sogennante Säulenverfahren, an die Aktivkohle adsorbiert. Um die Probe ideal vorzubereiten, müssen verschiedene Parameter beachtet werden. Der pH-Wert, der Gehalt an anorganischem Chlorid, der DOC-Gehalt und das Oxidationsmittel. Der pH-Wert sollte für die Anreichungen kleiner oder gleich 2 sein. Der Chloridgehalt sollte in der Probenmenge den Wert 1 g / l nicht überschreiten. Der DOC-Wert sollte die Grenze von 10 mg / l nicht überschreiten, damit eine Störung der Adsorption vermieden werden kann. Die Oxidationsmittel sind mit Natriumsulfit zu reduzieren. Wird das Schüttelverfahren angewendet, so wird die Aktivkohle in die zu untersuchende Probe gegeben und ca. eine Stunde unter Schütteln gemischt. Beim Säulenverfahren leitet man die Probe mit einem definierten Durchfluss über die Aktivkohle. Die beladene Aktivkohle wird mit einer Natriumnitratlösung gewaschen. Bei diesem Vorgang werden evtl. noch vorhandene anorganische Halogenidrückstände entfernt. Die Aktivkohle wird im Anschluss daran in einem Sauerstoffstrom verbrannt. Bei dieser Reaktion entstehen neben dem gewünschten Halogenwasserstoff ebenfalls Wasser, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickoxide.

Literatur

  • http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/a/aox.htm (Abgerufen: 31.03.11).