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Von A(bimed) bis Z(ymark)
Die Burladinger Gebrauchtgeräte-Übersicht ist die Schwacke-Liste fürs Labor

Der Markt für gebrauchte Laborgerätschaften ist in der Vergangenheit sicherlich unterschätzt worden; er wird vielmehr in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen, wenn nämlich der Begriff Gebrauchtgeräte nicht mehr mit einer schlechten Qualität gleichgesetzt wird. Denn dafür steht dieser Bericht! Die Laborgerätebörse ist seit 1988 auf dem Second-Hand-Markt für Labor- und Analysensyssteme tätig, in dem sie - und das mit jährlichen Umsatzsteigerungen von 20 % sehr erfolgreich - die gesamten Laborgeräteanbieter von A bis Z und Nachfrager aus Chemie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Pharmazie und Umwelttechnik weltweit zusammenführt.

"Kunden und Interessenten profitieren durch unsere umfassende Marktübersicht und haben so beste Chancen, ihre Kauf- und Verkaufswünsche erfüllt zu bekommen", so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wolfgang Kuster gegenüber diesem Magazin. Dabei wird bei der Gerätebörse nach 4 Grundsätzen verfahren:
• Der Kunde bekommt Qualitätsgeräte mit Gebrauchtkaufgarantie.
• Garantierte Wartung und Herstellerkundendienst.
• Max. günstiges Preis-/Leistungsverhältnis
• Äußerst vielfältiges Geräte- und Markenangebot.
Ganz gleich, ob Sie als Interessent ein gebrauchte Gerät suchen oder ein
gebrauchtes Laborgerät abgeben möchten: Sowohl dem Kaufinteressenten als auch dem Anbieter entstehen keinerlei Vermittlungskosten oder Gebühren.
Das Risiko finanzieller Vorleistungen ohne entsprechenden Erfolg ist für Sie somit ausgeschlossen. Sie bezahlen erst dann, wenn das Geschäft perfekt ist. Kuster: "Wir haben keine Mitbewerber! Das Prinzip der Laborgerätebörse ist in Europa einmalig."

Wer sind nun die Käufer dieser Second-Hand-Gerätschaften?

35% Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Schulen, Berufsschulen,
35% private Umweltlabors, Institute,
30% alle sonstigen Laboratorien.

Im Idealfall enthält das Angebot genau das Gerät, welches dem Bedarf des Kunden am besten entspricht. So inve-stieren Sie stets bedarfsgerecht und wirtschaftlich. Wenn sie Sonderwünsche haben - kein Problem: "Als kostenloser Kundenservice wird Ihnen eine umfassende Recherche angeboten."
Auch in Sachen Markenvielfalt können Sie in Burladingen fast aus dem vollen schöpfen. "Die Laborgerätebörse ver-fügt über beste Kontakte zu allen Mar-kengeräteherstellern", so Wolfgang Kuster. Da das Unternehmen jedoch nicht an bestimmte Marken gebunden ist, ist durch die vielfältigen Ankaufs-verbindungen eine nahezu 100%ige Markenabdeckung sichergestellt. Zu jedem gelisteten Gerät wird Ihnen In-formationsmaterial der Gerätehersteller zugeschickt. Nach Ihrer Bestellung ordert die Gerätebörse das Gerät vom derzeitigen Besitzer und führt Wartung und Qualitätskontrolle durch.

Jeder also, der ein gebrauchtes Laborgerät verkaufen möchte, kann sich in Burladingen melden. Das Gerät wird in die "aktuelle Gebrauchtgeräte-Übersicht" aufgenommen , welche 4mal jährlich an ca. 30 000 in- und ausländische Interessenten versendet wird.

Warum werden Geräte aus 2. Hand gekauft und verkauft?

1. Die Geräte sind abgeschrieben

2. Geldüberfluß/Fehlkauf

3. Wer beispielsweise bisher zuviel Geld hatte, staffierte sich hemmungslos mit den teuersten Geräten aus; ob der Bedarf da war oder nicht, spielte dabei keine Rolle. Hauptsache man konnte einen großen und beeindruckenden Gerätepark präsentieren. Ob dabei auch richtige analytische Ergebnisse produziert wurden, spielte nicht die entscheidende Rolle.

4. Die analytischen Methoden änderten sich.

5. Konkurse

6. Inzahlungnahme

7. Geldknappheit
Junge Chemiker, die sich beispielsweise mit einem analytischen Labor selbständig machen wollen, können eben nicht gleich für 2 Mio. DM Neugeräte anschaffen.

8. Auch Firmen verkaufen Gebrauchtgeräte, bzw. es werden auch Auslaufmodelle der Firma von der Laborgerätebörse angeboten und verkauft.

Die Laborgerätebörse listet Ihr gebrauchtes Gerät, ohne daß Sie die Verpflichtung eingehen, ein anderes Gerät kaufen zu müssen. Jeder, der ein gebrauchtes Laborgerät verkaufen möchte, kann sich mit seinem Verkaufswunsch an die Laborgerätebörse wenden. Wolfgang Kuster: "Wir nehmen Ihr Gerät in unsere Angebotsliste auf und suchen nach einem geeigneten Käufer. Ihnen entstehen dabei keinerlei Aufwendungen für Provisionen, Gebühren oder Inzahlunggaben."
Die augenblickliche 16seitige, eng beschriebene Gebrauchtgeräte-Übersichtsliste umfaßt z.B. folgendes Gerätesortiment: Atomabsorptionsspektrometer, Aminosäure-Analyzer, AOX/TOC, Autoklaven/Dampfsterilisation, Beta-Counter, Densitometer, DNA-Synthesizer, Eletronenmikroskope, Elektrophorese-Systeme, Farbmeß-Systeme, Flammen-Photometer, FTIR-Spektrometer, Gaschromatographen, Gefriertrockner, Hämatologie-Gerätschaften, HPLC-Systeme (Detektoren, Pumpen und Zubehör), ICP-Systeme, Integratoren/Schreiber/Workstation, IR-Spektrometer mit Zubehör, Klimaschränke, Klinische Chemie, Laborausstattung, Laminarflow/Sterilwerkbänke, Massenspektrometer, medizinisch diagnostische Geräte, Mikroskope, Mühlen/Siebe, NMR-Spektrometer, N/NOx-Bestimmung, Öfen, Parikelzähler, physikalisch-chemische Geräte, Rotationsverdampfer/Destillen, Röntgenanalysatoren, Schüttler, SFC-Systeme, Spekrometer, Titratoren, UV-Spektrometer, Viskosimeter, Waagen und Zentrifugen. Ständig werden mindestens ca. 1500 Gerätschaften angeboten. Diese Gerätebörsen-Idee lebt eben von der Masse der Geräte. Kuster: "Wir sind die einzige neutrale Stelle in Europa, die täglich Geräte (mit dem entsprechenden Restwert) bewertet." Dabei gilt die Faustregel: Je nach Hersteller und deren Marktposition sowie der Geräteart halbiert sich nach 2...3 Jahren der Gerätewert. "Wir können Geräte beurteilen und Gebrauchtpreise bestimmen, weil wir alle gängigen Marken im Programm führen." Im Durchschnitt sind die Geräte und Systeme nach neusten Untersuchungen in Burladingen 3...4 Jahre alt; und der Kunde bezahlt dafür ca. 35 % vom ehemaligen Rechnungsbetrag. Es werden also 65% vom Neupreis gespart. Dabei handelt es sich ja keineswegs um Altgeräte. Es sind vielmehr Second-Hand-Geräte mit einem Zertifikat (Geräte-Funktions-Test). Danach wird das Gerät mit 60 Tagen Garantie dem Kunden ausgeliefert. Bei 10 % Mehrbezahlung bekommt er 1/2 Jahr Garantie, bei 20 % Aufpreis 1 Jahr Garantie.

Aus umweltpolitischer Sicht bedeutet dieser Second-Hand-Markt eine Lebensverlängerung der Gerätschaften. Tausende von ihnen erleben so eine verlängerte Wertschöpfung.

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