1.Labexchange Förderpreis geht an energieerzeugende Bakterien

Wolfgang Kuster (2.v.links) gratuliert den Jungforschern. Den Preis nahmen Max Schwendemann und Kim Susan Baumann (rechts) entgegen. Begleitet wurden die Schüler vom stellvertretenden Vorstand des Vereins „Forscher/innen für die Region“, Daniel Heid (links).

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung der Labexchange Foundation - Wolfgang-Kuster-Stiftung, wurde am 26. November in Burladingen der erste Labexchange Förderpreis an zwei Schüler verliehen, die sich beim Verein "Forscher/innen für die Region" betätigen. Den Preis erhalten die Schüler für ihre herausragende Arbeit über eine von Bakterien betriebene Brennstoffzelle.

Gleich nach dem Unterricht traten die Schüler die 130 km lange Reise nach Burladingen an. Nicht nur, um den ausgelobten Förderpreis entgegen zu nehmen, sondern auch um ihr Projekt bei der Preisverleihung den Anwesenden zu präsentieren. Den mit 3.500,- Euro dotierten Preis überreichte der Stiftungsgründer Wolfgang Kuster den Schülern, die an diesem Projekt mitgewirkt haben, besonders gerne. Die jungen Wissenschaftler haben sich zur Weiterführung ihrer Forschung einen Laborabzug für das Schülerforschungszentrum in Ohlsbach gewünscht. Einen passenden Laborabzug durften sich die Schüler natürlich sogleich aus dem breiten Sortiment von Labexchange auswählen.


Der Stiftungsgründer und Geschäftsführer von Labexchange - Die Laborgerätebörse GmbH, Wolfgang Kuster, würdigte in seiner Laudatio die Schüler für ihr wissenschaftliches Engagement auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Daniel Heid, stellvertretender Vorsitzender von Forscher/innen für die Region e.V., sprach ebenfalls ein paar Worte und bedankte sich auch im Namen des Vereines, dessen Zweck die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Schulbildung ist, für diese Auszeichnung.


Die Wahl des wissenschaftlichen Projektes "Bakterien mit Potenzial", in dem die Möglichkeit zur Energieerzeugung und Gewässerreinigung durch sulfidabbauende, elektrophile Bakterien untersucht wird, begründete der Stifter mit deren "unschätzbaren Wichtigkeit für die Menschheit, sich auf erneuerbare Energien zu konzentrieren und neue Wege, abseits der fossilen Brennstoffe, zu erforschen . Die Schüler haben mit dieser Arbeit das Wissen über nutzbare Alternativen in der Energieversorgung ausgebaut und somit zum Gemeinwohl beigetragen".

"Erkenntnisse über Alternativen zu Erdöl, Kohle und Treibhausgas haben im vergangenen Jahrzehnt, dank intensiver internationaler Forschungsanstrengungen, enorm zugenommen. Heute ist in aller Welt weitgehend unstrittig, dass die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt und dass der Mensch, mit seiner beispiellosen Ausbeutung der Rohstoffe, für die künftige Entwicklung hauptverantwortlich ist. In einer Zeit, in der Rohstoffe immer knapper werden, sind Aufbereitung, Wiederverwertung und ordnungsgemäße Entsorgung somit wichtige Aufgaben unserer Gesellschaft", so Wolfgang Kuster weiter.

Dies ist nicht der erste Preis, den die Jungforscher für ihre Arbeit entgegennehmen, aber sicherlich etwas ganz besonderes, da dieser Preis eigens für innovative wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem Gemeinwohl dienen, geschaffen worden ist und nun erstmalig von der Labexchange Foundation - Wolfgang-Kuster-Stiftung verliehen werden konnte.

Zum 25-jährigen Bestehen der Firma Labexchange - Die Laborgerätebörse gründete Wolfgang Kuster 2014 die Labexchange Foundation - Wolfgang-Kuster-Stiftung. Dies ist eine gemeinnützige Stiftung, welche sich besonders der Förderung des Gesundheitswesens, der Kunst, des Umweltschutzes, des Wohlfahrtswesens und des Gemeinwohles widmet. Die Förderung erfolgt durch Geldmittel oder auch durch die kostenlose Überlassung medizinischer, klinisch-chemischer oder analytischer Laborgeräte und Laborausstattung. Bereits seit geraumer Zeit spendet Labexchange - Die Laborgerätebörse GmbH von jedem verkauften gebrauchten oder neuen Laborgerät einen Anteil an die Labexchange Foundation, welchen diesen Betrag gemeinnützig zur Förderung der Ökologie und Nachhaltigkeit einsetzt. Künftig wird die Stiftung regelmäßig soziale Projekte unterstützen und den Labexchange-Förderpreis an gemeinnützige Projekte vergeben.

 

 

 

 

 

 

Neue Geräte für das Hospital „Protestant de Ndoungue“ in Kamerun

Hospital „Protestant de Ndoungue„ in Kamerun

Labexchange - Die Laborgerätebörse GmbH übernimmt gesellschaftliche Verantwortung für soziale Belange und hat im Jahr 2012 erstmalig damit begonnen, Projekte zu fördern, die unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgen.

Als erstes Projekt wurde der Aufbau eines Krankenhauses in Kamerun ausgewählt,  das vom Arbeitskreis Humanitäre Hilfe e.V.mit Sitz im Klinikum Landsberg am Lech, betreut wird.

Im Krankenhaus von Ndoungue werden hauptsächlich die Ärmsten der Armen behandelt. Um eine lebensrettende Diagnose stellen zu können, spendete Labexchange die dringend benötigten Labor- und Analysegeräte nach Kamerun.

Eine Blut-Zentrifuge, ein Kühlschrank für wärmeempfindliche Proben, sowie einige Pipetten ermöglichen es nun dem medizinischen Personal vor Ort Proben zu untersuchen, eindeutige Diagnosen zu stellen und somit die richtigen medizinischen Behandlungen durchzuführen. Ohne diese funktionsfähigen, modernen und langlebigen Geräte ist die Arbeit im Labor sehr viel aufwendiger oder gar nicht zu machen und eine korrekte Behandlung kaum möglich. 

Anfang 2012, als das Hospital wieder aufgebaut werden sollte, mangelte es am nötigsten.  Es fehlte an medizinischem Personal, an medizinischen Geräten, an sanitären Anlagen und nicht zuletzt an einem gut ausgestatteten Labor.

Das Labor hat ein relativ breites Analysenspektrum. Sowohl  die wichtigsten klinisch-chemischen Untersuchungen als auch Blutbilder, mikroskopische Urogenital- und Stuhluntersuchungen, die Herstellung von Parasiten- und Malariapräparaten, Tuberkulosenachweise und bakteriologische Kulturen gehören hier zum Repertoire.

Das Hospital „Protestant de Ndoungue „ liegt zwischen Bafoussam und Douala, ca. 3 Stunden Autofahrt von der kamerunischen Wirtschaftsmetropole Douala entfernt, in der Region Littoral. Das Hospital mit 213 Betten wurde im Jahre 1906 von der Basler Mission gegründet. Humanitäre Hilfe.e.V. setzt sich seit langem für den Wiederaufbau dieses Hospitales ein. Der Verein besteht aus Ärzten und Pflegepersonen des Klinikum Landsberg am Lech, die ihr Engagement für notleidende Menschen in aller Welt in gemeinsamen Projekten bündeln. Die Linderung der Armut, die Erhaltung einer gesunden Natur und Umwelt, die Förderung des Gemeinwohles und menschlicher Werte, die Förderung der Entwicklungshilfe und der Gesundheit, die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen, die Unterstützung sozialer und wohltätiger Zwecke und die Unterstützung von Institutionen, die sich um Menschen in ärmeren Ländern kümmern sind Stützpfeiler unserer Gesellschaft für die sich nun auch Labexchange einsetzt. Die Förderung medizinischer Versorgung und die nachhaltigen Ressourcennutzung im In- und Ausland liegt Labexchange ganz besonders am Herzen.

Förderprojekt KamerunFörderprojekt Kamerun
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